Sehenswürdigkeiten in Frankreich

Frankreich ist nicht nur für seine exquisite Küche oder die leichte Lebensart, sondern auch für tolle Sehenswürdigkeiten bekannt.

Colmar und Umgebung

Die Stadt Colmar am Fuß der Vogesen ist das Zentrum elsässischen Weinbaus und ein bedeutender Industriestandort. Seine zahlreichen alten Bauwerke und Gassen machen es zu einer der schönsten Städte des Elsass. Der erstmals 823 als “Columbarium” erwähnte Ort wurde 1226 Freie Reichsstadt und im 17. Jh. französisch. Das im ehemaligen Dominikanerkloster untergebrachte Unterlindenmuseum beherbergt den Isenheimer Altar (1513-15) von Matthias Grünewald. Hochkönigsburg (Haut-Koenigsbourg) befindet sich 30 km nördlich von Colmar.

Colmar

Die mächtigste Burg des Elsass wurde im 12. Jh. von Staufern erbaut. Nach der Zerstörung im Jahr 1635 blieb sie eine Ruine, bis Kaiser Wilhelm II. den Wiederaufbau veranlaßte (1900-08). Es entstand ein monumentales Bauwerk. Vom 750 m hohen Burgfelsen reicht der Blick bis zum Kaiserstuhl auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins. Odilienberg (Mont Sainte-Odile) liegt 50 km nördlich von Colmar. Das 1546 völlig niedergebrannte und im 19. Jh. wiederaufgebaute Kloster wurde im 7. Jh. von der heiligen Odilie, der Schutzpatronin des Elsass, gegründet. Das Bauwerk wird von der mehr als 10 km langen “Heidenmauer” aus keltischer Zeit umschlossen, die stellenweise noch eine Höhe bis zu 3 m erreicht.

Carnac und Mont-Saint-Michel

In unmittelbarer Nähe des Ortes an der bretonischen Südküste finden sich die so genannten Alignements, parallele Steinreihen aus “Menhiren” (keltisch: lange Steine). Die annähernd 3000 Monolithe sind bis zu 20 m hoch und weisen zum Teil Ritzzeichnungen auf. Daneben sind die “Dolmen” (keltisch: Tisch aus Stein) sehenswert, die als Totenhäuser dienten. Es wird vermutet, dass sie aus dem 2./3. Jahrtausend v. Chr. stammen. Im Prähistorischen Museum in Carnac sind weitere Funde zusammengetragen, darunter die Grabbeigaben aus dem Fürstengrab des nahen Mont-Saint-Michel, mit 125 m Länge eine der größten Megalithengrabstätten in Europa.

Mont Saint Michel

Äußerst interessant ist die Kirchenburg Mont-Saint-Michel in der Nähe von Saint-Malo. Die Anfänge klösterlicher Besiedlung gehen bis in das 8. Jh. zurück, die Kapelle Saint-Michel-au-Péril-de-la-Mer bestand bereits im 10. Jh. Die heutige Gestalt der Abtei mit der 150 m aufragenden Turmspitze der Michealskirche entstand vom 13. bis 16. Jh. Der schönste Teil der grandiosen Anlage ist der dreigschossige Trakt mit der Aumônerie, dem Schlafsaal für arme Pilger, dem Empfangssaal Salle des Hôtes, dem vierschiffigen Salle des Chevaliers und dem Kreuzgang “La Merveille” (1211-28).

Beaune und Cluny

Neben vielen mittelalterlichen Bauten von Beaune ist das Hôtel-Dieu von Nicolas Rolin bemerkenswert. Der mächtige Bau wurde von 1443-51 errichtet und ist vollständig mit Innenhof, Krankensaal, Apotheke und Küche erhalten. Das Triptychon “Das jüngste Gericht” (um 1450) von Rogier von der Weyden befindet sich an der Salle du Roi.

Hôtel Dieu

Von der 910 gegründeten Benediktinerabtei in Gluny sind nur noch einzelne Bruchstücke erhalten. Das Querhaus der 1088-1130 erbauten Abteikirche ist sehenswert.

Sehenswürdigkeiten in Norddeutschland

In Norddeutschland sind unzählige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Angefangen ganz im Norden in Schleswig-Holstein über Hamburg, Bremen und Niedersachsen bis hin nach Mecklenburg-Vorpommern. Einzigartige Landschaften und sehenswerte Orte sind im gesamten Norden reichlich zu finden und immer eine Reise wert. Ganz abgesehen von den zahlreichen Urlaubsorten entlang der Nord- und Ostsee gibt es außerdem unzählige weitere außergewöhnliche Plätze.

Schleswig-Holstein

Hier sind unter anderem besonders die Landeshauptstadt Kiel mit dem interessanten Marineehrenmal Laboe und die reizvolle Schlei, ein breiter Meeresarm von Kappeln bis nach Schleswig zu erwähnen.

Bremen und Bremerhaven

Am Bremer Rathaus fällt neben dem Denkmal der berühmten Bremer Stadtmusikenten die imposante Rolandstatue besonders ins Auge. Für das aufschlussreiche und unterhaltsame Klimahaus in Bremerhaven sollte schon ein ganzer Tag zum Verweilen eingeplant werden.

Hamburg

Der Hamburger Michel als Wahrzeichen der Stadt erschließt sich im Inneren als eine traumhaft schöne Kirche. Nicht zu erwähnen ist sicherlich, dass der imposante Hamburger Hafen, die sündige Meile Sankt Pauli und die Innenstadt mit der Binnenalster auf jeden Fall auf dem Programm stehen sollten. Daneben ist ein Besuch des Miniatur Wunderlandes mit der immer größer werdenden riesigen Eisenbahnanlage für Groß und Klein ein fantastisches Erlebnis.

Niedersachsen

Die Meyerwerft in Papenburg gestattet einen Einblick in den Bau gigantischer Schiffe. Die Obstplantagen des Alten Landes südlich von Hamburg bringen jedes Jahr im Frühjahr ein traumhaftes Blütenmeer hervor. Der Naturpark Lüneburger Heide kann bei Schneverdingen stundenlang durchwandert werden, was besonders attraktiv im Herbst zur Zeit der Heideblüte ist. Das Steinhuder Meer nord-westlich von Hannover ist gar kein Meer. Dieser flache große See ist Anlaufpunkt zahlreicher Besucher, die auch die sich in der Mitte befindliche kleine Insel mit dem Boot erreichen können.

Mecklenburg-Vorpommern

Das Schweriner Schloss befindet sich am Rande der Stadt und sollte bei einer Stadtbesichtigung nicht fehlen. Die Hafenstadt Rostock hat sicherlich mehr zu bieten als lediglich einen Hafen, von dem aus beispielsweise die Fähre nach Helsinki ablegt.

Das autofreie Kap Arkona im Norden der Insel Rügen ist ebenso sehenswert wie der mondäne Badeort Binz. Ganz zu schweigen von der bizarren Landschaft des Kreidefelsens, die sich von Seeseite aus mit dem Schiff ihrer ganzen Schönheit offenbart.

Insgesamt ist Norddeutschland mit derartig zahlreichen Sehenswürdigkeiten ausgestattet, dass schon mehrere Aufenthalte dazu nötig wären, das für sich Interessanteste zu besuchen.

Museen auf Mallorca

Mallorca ist den meisten von uns bekannt als Destination für Strandurlaub. Aber Mallorca hat noch mehr zu bieten. Besonders interessant wir ein Urlaub auf der beliebtesten Insel der Balearen, wenn man sich in einer Finca einmietet, anstatt in eine der bekannten Bettenburgen. Eine Vielzahl an Museen kann auf der Ferieninsel besichtigt werden.

 

Es Baluard

Wer ein Liebhaber der modernen und zeitgenössischen Kunst ist, der ist im Museum Es Baluard an der richtigen Adresse. Auf zirka 5000 m² sind unter anderem Werke des spanischen Malers Eduardo Arroyo zu sehen. Weiters sind Kunstwerke von Jorge Mayet und Antoni Socías ausgestellt.

Es Baluard

Es Baluard

 

Els Calderers

Der Herrensitz auf Mallorca ist jetzt Freilichtmuseum. Zu sehen sind die originalen Räumlichkeiten des Landsitzes aus dem Jahre 1285. Der letzte Umbau des Gebäudes erfolgte im frühen 19. Jahrhundert. Els Calderes liegt an der Einsiedelei des Puig de Bonany, in Sant Joan.

Fortalesa de Sant Carles

Diese historische Festung liegt an der westlichen Hafenanlage der Hauptstadt Palma de Mallorca. Mit dem Bau der Festung wurde 1608 begonnen, angeordnet von König Felipe III. Sie sollte als Schutz vor Freibeutern und Piraten dienen. Von 1932 bis 1939, während des Aufstandes gegen die Republik, diente die Festung als Gefängnis. Ausgestellt wird vor allem Kriegsmaterial der letzten zwei Jahrhunderte.

Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca

1981 wurde Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca von Joan Miro, einem spanischen Maler, gegründet. Ausgestellt werden Werke von den Künstlern der neuen Generation. Es ist nicht als typisches Museum, sondern als dynamisches Zentrum zu sehen. Insgesamt hat der Künstler 2500 Werke und Hunderte Objekte anderer Künstler in der Stiftung gesammelt. Auch Kurse werden laufend angeboten.

Historisches Museum von Manacor

Im Osten von Mallorca befindet sich das historische Museum von Manacor, am südöstlichen Stadtrand von Manacor und beheimatet das archäologische Museum der Innenstadt. Der gotische Bau stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde ursprünglich von den Jesuiten errichtet. 1767 kam das Gebäude in den Besitz des Königshauses, da der Orden der Jesuiten in Spanien verboten wurde.

 

Kartause von Valldemossa

Der König von Aragon gründete das Kloster des Kräuterordens, dieses Gebäude ist heute die Kartause von Valldemossa. Eine Sehenswürdigkeit auf der Insel, die sich niemand entgehen lassen sollte. In den verschiedenen Räumen sind unterschiedliche Museen eingerichtet. Sehen kann man dort unter anderem eine Haarsträhne von Chopin, Buchmanuskripte, die Totenmaske des Künstlers und das Klavier auf dem Er spielte. Eine alte Druckerei ist auch im ehemaligen Kloster eingerichtet.

 

Llotja dels Mercaders

Ein historisches, gotisches Gebäude in Palma de Mallorca, mit dessen Bau im Jahr 1426 begonnen wurde. Es liegt in der Altstadt von Palma, neben der Kathedrale La Seu. Heute finden in dem Gebäude Kunstausstellungen verschiedener Kunstrichtungen statt.

 

Museu modernista Ca’n Prunera

Das Haus für Kunst aus der Jugendstilzeit wurde erst 2009 als Museum eröffnet. Gezeigt werden Exemplare aus dem 20. Jahrhundert zum Beispiel von Rusinol, Picasso, Miro, Openheim oder Calatrava.

Für diejenigen, welchen Mallorca nicht exotisch genug ist, lohnt es sich einen Blick auf China zu werfen. Reisen nach China haben viel zu bieten und sind in der Regel gar nicht so teuer.

Museen in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg hat eine vielfältige Museumsszene, die sowohl staatliche Museen, wie zum Beipiel die ständigen Ausstellungen einiger Universitätsfachbereiche oder das im Hafen lokalisierte „Deutsche Zollmuseum“, als auch private Häuser wie das Gewürzmuseum, das St.Pauli-Museum oder das HSV-Museum umfasst. Typisch für die maritim orientierte Handelsstadt Hamburg sind die zahlreichen Museumsschiffe wie der Großsegler Rickmer Rickmers, das U-Boot U 434 oder der Frachter Cap San Diego. Viele der wichtigsten, oft ehemals staatlichen, Museen sind als Stiftungen des öffentlichen Rechts organisiert und sehen sich als selbständige, wenn auch von der öffentlichen Hand weitgehend finanzierte, Einrichtungen verstärkt mit den Herausforderungen publikumsorientierten Marketings konfrontiert.

Hamburger Kunsthalle

Zu dieser Gruppe der halbstaatlichen Museen zählt die renommierte, zwischen Alster und Hauptbahnhof gelegene Hamburger Kunsthalle. Die aus einem 150 Jahre alten Gebäude mit Kuppelanbau sowie einem modernen Würfelgebäude („Galerie der Gegenwart“ ) bestehende Kultureinrichtung stellt auf ingesamt 130.000 qm Ausstellungsfläche Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart aus. Dabei liegt der Schwerpunkt der Sammlungen und Sonderausstellungen auf Grafik und Malerei. Das Museum ist insbesondere bekannt für sein beeindruckendes Kupferstichkabinett und seine reichen Bestände zur bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts, zu denen unter anderem das berühmte Caspar David Friedrich-Gemälde „Eismeer“ gehört.

Hamburg Kunsthalle

Hamburg Kunsthalle

 

Museum für Kunst und Gewerbe

Ebenfalls in der Nähe des Hauptbahnhofs gelegen bietet das Museum für Kunst und Gewerbe eine der weltweit bemerkenswertesten Sammlungen angewandter Kunst, Design und Kunstgewerbe. Unter anderem können hier seltene historische Wohnungseinrichtungen bewundert werden.

Museum für hamburgische Geschichte (“hamburgmuseum“)

Das modernistisch auch als „hamburgmuseum“ um die Gunst der Besucher werbende Museum für hamburgische Geschichte in der Neustadt ist das zentrale Museum Hamburgs für städtische Geschichte und Volkskunde. Es ist in Deutschland das größte Museum seiner Art. In den vielen, sorgsam inszenierten Abteilungen kann der Besucher allen Facetten der Hansestadt nachspüren. Besonders spektakulär ist die Piratenabteilung mit dem mutmaßlich originalen Schädel von Klaus Störtebeker sowie die riesige Modelleisenbahnanlage im Dachgeschoss.

Museum für Völkerkunde

Ähnlich beeindruckend präsentiert sich auch das Völkerkundemuseum im Universitäts-Stadtteil Rotherbaum. Insbesondere die Afrika-Abteilung und das ausgestellte imposante Maori-Versammlungshaus sowie regelmäßige Sonderausstellungen ziehen bis zu 200.000 Besucher pro Jahr an.

Museum der Arbeit

Das in den umgebauten Räumen einer ehemaligen Gummiwaren-Fabrik untergebrachte Museum der Arbeit im Arbeiterstadtteil Barmbek legt seine Akzente auf die Darstellung der Entwicklung von Industriekultur und Lebensverhältnissen seit Ende des 19. Jahrhunderts.

Im Museum mit seinen Druckwerkstätten, Bürokontoren und Fabrikmaschinen können hautnah interessante Einblicke in den Arbeitsalltag früherer Generationen gewonnen werden. Zum Museum gehören zwei Außenstellen im Hafen („Speicherstadtmuseum“, „Hafenmuseum“).